Ratgeber Burnout Syndrom

Informationen für Betroffene und Interessierte

Burnout-Syndrom: Therapie

Die Therapie richtet sich im Allgemeinen nach der Schwere und den Ursachen des Burnout-Syndroms. Je früher das Burnout-Syndrom erkannt wurde und mit einer Therapie begonnen wird desto besser. Im Anfangstadium eines Burnout-Syndroms reicht manchmal bereits eine intensive Kur, um den Patienten zu entlasten. Hat der Facharzt in Gesprächen die Ursachen für den Burnout herausgefunden, so gilt es, gezielt gegen diese zu Therapieren.

Die komplexe Beobachtung des Patienten ermöglicht die Aufklärung der psychischen Probleme, die hinter dem Burnout stecken können. Der Arzt versucht dann, beim Patienten eine Änderung der Lebenseinstellung und des Verhaltens zu erwirken. Entspannungs- oder Stressbewältigungsmethoden können dabei hilfreich sein. Zudem sollte bei Bedarf die Situation am Arbeitsplatz geklärt werden, da diese eine der häufigsten Ursachen des Burnout-Syndroms darstellt. In schweren Fällen, in denen bereits eine Depression vorliegt, können diverse Antidepressiva verabreicht werden. Aber auch zur Bekämpfung von Symptomen wie Schlafstörungen, Stress oder Apathie können verschiedene Medikamente eingesetzt werden.

Insgesamt gesehen sollte eine Behandlung des Burnout Syndroms immer langfristig angelegt sein, um die Krankheit dauerhaft in den Griff zu bekommen. Wichtig ist außerdem, dass sich die Patienten verstanden und ernst genommen fühlen.

ui

cluster-kopfschmerz.com bookmarken

Weitere Artikel im Bereich Therapie:

Burnout-Syndrom: Therapie

Der Startartikel in diesem Bereich gibt Ihnen einen allgemeinen Überblick über die Behandlungsmöglichkeiten beim Burnout-Syndrom.

Burnout ist die Folge von Dauerstress

News von Curado.de

  • Kortisol: Schnelle Anti-Burnout-Polizei fürs Gehirn
    Die wichtige Gehirnregion Thalamus, die für Aufmerksamkeit und Informationsverarbeitung zuständig ist, reagiert viel schneller auf das Stresshormon Kortisol als bisher gedacht. Das haben Psychobiologen der Universität Trier herausgefunden.
  • Psychische Krankheiten oft Grund für Berufsunfähigkeit
    Ein Burnout kann jeden treffen. Da sich die Symptome jedoch schleichend entwickeln, bleiben sie oft unbemerkt, bis es dann zu spät ist. Das Erschöpfungssyndrom wird häufig unterschätzt, führt aber in vielen Fällen sogar dazu, dass Betroffene vorzeitig in den Ruhestand gehen müssen. Nach Zahlen der Deutschen Rentenversicherung sind psychische Krankheiten in den vergangenen zehn Jahren zum Hauptgrund für vorzeitiges unfreiwilliges Ausscheiden aus dem Beruf geworden.
  • Rechtzeitig auf die Bremse
    Bloß kein Burnout! Wer gesund und dauerhaft leistungsfähig bleiben will, muss den Belastungen im Job gegensteuern. Dies ist laut einer repräsentativen Umfrage der "Apotheken Umschau" dem Gros der Berufstätigen in Deutschland bewusst. Die meisten der berufstätigen Befragten (83,6 Prozent) geben an, besonders darauf zu achten, dass sich in ihrem Leben Arbeit und Freizeit die Waage halten.
Sedo - Domains kaufen und verkaufen das Projekt burnout-syndrom.net steht zum Verkauf Besucherstatistiken von burnout-syndrom.net etracker® Web-Controlling statt Logfile-Analyse