Ratgeber Burnout Syndrom

Informationen für Betroffene und Interessierte

Burnout-Syndrom: Symptome und Diagnose

Da die Symptome eines Burnout-Syndroms häufig nicht klar abgrenzbar und vielfältiger Natur sind, ist eine genaue Prüfung wichtig. Alle Anzeichen müssen im rahmen der Diagnose genauestens von einem Facharzt untersucht werden. Die richtigen Ansprechpartner zur Diagnose sind Psychiater oder Neurologen. Mögliche Symptome wie Müdigkeit oder sinkende Leistungsfähigkeit können auch organische Ursachen, wie z. B. eine Schilddrüsenerkrankung, haben. Diese möglichkeiten sollten im Vorfeld in Betracht gezogen werden. Besonders wichtig ist der Dialog zwischen Patient und behandelndem Arzt.

Des Weiteren stehen den Ärzten zwei Fragebögen zur Verfügung, anhand derer ein Burnout-Syndrom erkannt werden kann. Da gängigste Verfahren ist das sog. Maslach Burnout Inventory (MBI), welches 1981 von Christina Maslach und Susan E. Jackson entwickelt wurde. Es beinhaltet insgesamt 22 Fragen, mithilfe derer das Burnout Syndrom erkannt werden kann. Bei dieser Methode werden drei Stufen erfasst: die emotionale Erschöpfung, die Depersonalisation sowie die reduzierte Leistungsfähigkeit. Die zweite Methode ist das sog. Tedium Measure. Eine umfassende körperliche und psychiatrische Untersuchung ist in jedem Fall zur Diagnose erforderlich . So kann u. a. die Dauer der auftretenden Symptome erfasst werden.

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